Österreich ist Handball Mini-Europameister 2018

Es war der absolute Höhepunkt einer unvergesslichen 10. Auflage der Handball Mini-EM des TSV Anderten, als zum Einlauf der Nationen die Mannschaften von Flammen umzingelt wurden. Zum Jubiläum hatten sich die Organisatoren reichlich Spektakel einfallen lassen: Neben der zur Tradition gewordenen Eröffnung im Indoor-Spielpark TUMULTUS, der gemeinsamen Übernachtung der Mannschaften im „Mannschaftshotel“ Leonardo in Hann.-Kirchrode und den Nationalhymnen vor jedem Spiel, sorgten die Verantwortlichen um Hauptorganisator Marco Palazzi für ein mitreißendes Showprogramm. Passend zur Veranstaltung heizte die brasilianische Trommelgruppe „Samba Beija Flor“ in der Halle richtig ein. Torsten Klewer vom VfL Tegel hatte zum Jubiläum ebenfalls etwas ganz besonderes für die 16 Teilnehmerteams vorbereitet. Zum Einlauf der Nationen sorgte der Ex Füchse-Berlin Pyrotechniker mit acht Flammenprojektoren, zum Spalier aufgestellt, für das richtige Einlaufflair bei Spielern und Zuschauern. Und spätestens als neben den rund 250 Spielern auch die über 300 Fans zum großen gemeinsamen „Huh“ der Isländer aufsprangen, stand die gesamte Halle in Flammen. Es war das i-Tüpfelchen einer perfekten Veranstaltung, als dann auch noch das offizielle DHB-Maskottchen Hanniball in der Halle am Eisteichweg einlief und für zusätzliches Furore sorgte.

Bereits zu Beginn der Veranstaltung hatte sich sogar der Bundestrainer Christian Prokop per Videobotschaft zu Wort gemeldet und den jungen Nachwuchstalenten viel Erfolg und eine tolle Veranstaltung gewünscht. Eine tolle Veranstaltung hatten die Teilnehmer auf jeden Fall. „Das war die geilste Mini-EM aller Zeiten“, so Jason Steffen (C-Jugendspieler beim TSV Anderten) der nach vier Teilnahmen gerne noch einmal mitgespielt hätte. Leno Kammler  vom Team Spanien fasste es so zusammen: „Das ist ein Erlebnis, das man nie vergisst“. Ohnehin gab es viel Lob für die Organisatoren Marco Palazzi, Urs Mücke und Sarah Steffen. „Ohne unsere vielen engagierten ehrenamtlichen Helfer wäre diese Veranstaltung nicht möglich, das Lob wird mit allen Helfer geteilt. Aber ich freue mich dass alle geklappt hat, es keine größeren Katastrophen gab und alle Spieler das Turnier zwar ‘etwas übermüdet‘ aber unversehrt überstanden haben“, so Steffen nach der Veranstaltung.

Einziger kleiner Wehmutstropfen für die Gastgeber, das sportliche Abschneiden der Anderter Erstvertretung, die als Deutschland gestartet war und nur gegen die eigene Zweite (Spanien) gewann. „Diese Erfahrung gehört dazu“, sagt Palazzi nachdem er selbst diese Ernüchterung erst einmal verdauen musste. Mit den hochklassigen Mannschaften aus Tschechien (AC / Eintracht Berlin), Solwenien (TV Hochdorf) oder Österreich (Handball Lemgo) – um nur Einige zu nennen – konnten die Hausherren in diesem Jahr nicht mithalten. „Wir haben ein klasse Finale gesehen, was Lemgo (alias Österreich) zu Recht gewonnen hat“, gibt der Anderter Coach zu Protokoll. Im Finale trafen die Österreicher auf die Slowenen (TV Hochdorf). Beide Teams boten einen tollen Handball, bevor das lange und Kräftezehrende Turnierwochenende mit dem 23:12-Finalergebnis und Österreich als Europameister zu Ende ging.

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