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Während der erste Wintereinbruch mit Schnee in Hannover für Abkühlung sorgte, trotzten die Fans in der Sporthalle Eisteichweg dem Wetter und hielten sich mit lautstarkem Jubel warm. Das zahlte sich aus: von 9 Uhr morgens bis zur Siegerehrung glich die Sporthalle einem Hexenkessel und bot den D-Jugendteams aus ganz Deutschland eine einmalige Kulisse.

„Auch im achten Jahr sind das total bewegende Momente“, ist Haupt-Organisator Marco Palazzi nach der Siegerehrung sichtlich gerürt. Mit rund 100 Ehrenamtlichen wuppte der Trainer des TSV Anderten das in Deutschland einmalige Handball-Event.

Der Weg zum Finale war indes kein Spaziergang. Samstag und Sonntag traten 16 Mannschaften stellvertretend für eine Nation der in Polen (15.-31.01.) stattfindenen Männer-EM gegeninander an und ermittelten in rund 50 Spielen ihren Mini-Europameister. Den Titel sicherte sich am Ende Ungarn (HSG Rheinbach-Wormersdorf), unvergessliche Erlebnisse nahmen alle mit.

„Der Titel ist schon etwas besonderes. Die 15 weiteren Teams müssen sich aber alles andere als verstecken“, lobte Palazzi die starken Leistungen. Inzwischen spreche die Handball-Szene von einer inoffiziellen Deutschen Meisterschaft. Auch für die Gastgeberteams des TSV Anderten ging es sportlich aktiv zur Sache. Island (1. D-Jugend) und Weißrussland (2. D-Jugend) landeten auf Platz 5 und 16.

Die Unterstützung durch die heimischen Fans beeindruckte auch die Gäste. „Ohrringe mit der Flagge von Island sind ein toller Gag“, lobte eine Spielermutter amüsiert. Auch Gäste-Trainer Ralf Abend vom HC Erlangen, Coach der polnischen Nationalmannschaft, zeigte sich begeistert vom Anderter Turnierevent: „Für unsere Mannschaft ist es das Highlight des Jahres, danach ist es schwer, in den normalen Ligaalltag einzusteigen. Die Motivation aus dem Turnier hilft dabei natürlich.“ Sehenswert: die Nachwuchshandballer reisten stolz im offiziellen Teambus ihrer 1. Herren an, die in der 2. Bundesliga spielt.

Eine besondere Ehrung nach Abstimmung der Trainer erhielten Nick Weber (Polen/HC Erlangen) als bester Spieler und Norwin Pein (Spanien/HSV Handball) als bester Torhüter des Turniers.

Ob es auch im Folgejahr ein Turnier geben werde, dann die 9. Veranstaltung, mochte Organisator Palazzi noch nicht bestätigen. Erst müsse sich wieder ein tolles Team von Helferinnen und Helfern, Partnern und Sponsoren finden.

Die Platzierungen:

Platz 1   Ungarn (HSG Rheinbach-Wormersdorf)

Platz 2   Montenegro (VfL Tegel)

Platz 3   Polen (HC Erlangen)

Platz 4   Mazedonien (Handball Lemgo)

Platz 5   Island (TSV Anderten 1)

Platz 6   Spanien (HSV Handball)

Platz 7   Norwegen (AC/Eintracht Berlin)

Platz 8   Russland (TSG Friesenheim)

Platz 9   Frankreich (GIW Meerhandball)

Platz 10  Deutschland (SV&TC Behringen-Sonneborn)

Platz 11  Slowenien (Eintracht Hildesheim)

Platz 12  Kroatien (TuS Bothfeld)

Platz 13  Dänemark (SG Misburg)

Platz 14  Schweden (SV Pektus Wutha-Farnroda)

Platz 15  Serbien (HSG Badenstedt)

Platz 16  Weißrussland (TSV Anderten 2)

 

Die Endrundenergebnisse:

HF1 Mazedonien Montenegro 4 : 6
HF2 Ungarn Polen 15 : 13
Pl 5/6 Island Spanien 10 : 7
Pl 3/4 Mazedonien Polen 8 : 13
Finale Montenegro Ungarn 8 : 15

Weitere Ergebnisse & Fotos des Events folgen

Foto (U.R.): Der Siegerehrung entgegen fiebern

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